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Schule verstehen und gestalten (Aktualisierung)
An dieser Stelle werden in unregelmäßigen Abständen Ergänzungen und Kommentare und Rezensionen sowie Berichte zu meinem Buch "Schule verstehen und gestalten" (September 2005, 400 S., 24 €, Libelle-Verlag: CH-Lengwil ==> www.libelle.ch) veröffentlicht. Geordnet werden diese nach den Kapiteln und Seiten des Buches.
Außerdem wird der Typ der Ergänzung vermerkt: |
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D
= Diskussion und persönliche
Stellungnahmen E = Empirischen Studien und ihre Befunde I = Informationen und Hinweise K = Korrekturen von Fehlern P = Praxisbezogene Vorschläge und Erfahrungsberichte T = Theorien und Modelle |
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Auch Sie als LeserInnen sind eingeladen, Vorschläge für Anmerkungen zu machen (bitte das Format meiner Ergänzungen einhalten und ebenfalls von den oben genannten die einschlägigen Rubriken vermerken!). Ich behalte mir allerdings deren redaktionelle Bearbeitung vor. Geplant ist eine Erweiterung etwa alle sechs Monate oder bei Bedarf auch aus aktuellem Anlass. Die erste Aktualisierung erfolgte Mitte Oktober. [s. unten]
Hans
Brügelmann,
11.1.2006 / 1.10.2005
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Inhalt
Jeder Forscher ist ein Forscher seiner selbst Eine persönliche Einladung des Autors 13
I Erziehung, Unterricht, Schule – und die Rechte von Kindern und Jugendlichen 19 11 Antiautoritäre Erziehung: eine missverständliche Provokation 20 12 »Öffnung des Unterrichts« – mehr als nur eine andere Methode 28
II Wie kommt die Welt in den Kopf – von SchülerInnen und ForscherInnen? 47 13 Wahrnehmung und Lernen: Entdecken der Wirklichkeit oder Erfinden der Welt im Kopf? 48 14 Reduktionismus oder Holismus: romantische vs. klassische »Wissenschaft« 51 15 Die ungleichen Verwandten Theorie und Praxis – Wissenschaft als Autorität oder als kritischer Freund? 55
III Kopieren, Konstruieren, Kooperieren: Wie lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene? 59 16 Lernen als Formung von Verhalten durch Verstärkung (»Behaviorismus«) 60 17 Lernen als Veränderung innerer Schemata (»Kognitivismus«) 66 18 »Fehler vermeiden« oder »aus Fehlern lernen«? 68 19 Lernen »schwache« Schüler anders als die erfolgreichen? 72 10 Vergesst mir die Gefühle nicht: ICH, ES und ÜBER-ICH – das Drei-Instanzen-Modell der Psychoanalyse 74 11 Lernen mit allen Sinnen – aber ohne Sinn? 78 12 Eine Zwischenbilanz: Auch Lerntheorien sind nur Modelle 83
IV von Kindern, wenn sie auf die Welt kommen? 85 13 Was heißt »angeboren«? – Zur Bedeutung der Gene für die Entwicklung des Menschen 86 14 Der kompetente Säugling: Lernen und Können beginnen nicht erst in der Schule 93 15 Mythos Intelligenz: Was wir alles nicht wissen 96 16 Die Plastizität des Gehirns: Das Henne-und-Ei-Problem in der Neuropsychologie 99 17 Archäologie unter der Schädeldecke: Das Gehirn und die Bedeutung seiner Architektur 104 18 Pillen für den Störenfried? Menschen sind keine elektro-chemischen Maschinen 112 19 »Legasthenie« und »Dyskalkulie«: Gibt es die? 118
V Lernen im Unterricht und Erfahrungen im Alltag: Hat die Schule eine Chance neben Familie, Freunden und Medien? 123 20 Klasse, Schicht, Milieu: Benachteiligung durch soziale Herkunft? 124 21 Die frühe Kindheit – ein goldener Käfig? 131 22 Institutionelle Förderprogramme: eine (Miss-)Erfolgsgeschichte? 136 23 Aus welchen Welten kommen Kinder und Jugendliche in die Schule? 141 24 Verdrängen die neuen Medien das Lesen – und wäre das schlimm? 151 25 Hausaufgaben: Brücke oder Bruch zwischen Elternhaus und Schule? 155
VI Chancengleichheit bei unterschiedlichen Voraussetzungen: allen dasselbe oder jedem das seine? 161 26 Vielfalt statt Einfalt: Vorteile von Heterogenität für das Überleben des Einzelnen und der Gesellschaft 163 27 Zurückstellung, Sitzenbleiben oder Springen – Homogenisierung der Lerngruppen: Entlastung von schwachen SchülerInnen und Förderung der Hochbegabten? 165 28 Jahrgangsklassen oder Altersmischung: Schüler lernen mit- und voneinander 168 29 Gemeinsamer Unterricht oder spezifische Förderung: zur Integration von Behinderten in Regelklassen 173 30 Gesamtschule – bildungspolitische Mode der 1970er-Jahre oder Modell für die Sekundarstufe in diesem Jahrhundert? 177 31 Mädchenklassen für Mädchen und Jungenprogramme für Jungen: Rolle rückwärts in der Koedukation? 181 32 Multikulturelle Klassen: Wann ist das Boot voll? 188
VII Politik oder Pädagogik: Probleme, denen sich die Schule stellen muss, ohne sie lösen zu können 201 33 »Aggressiver denn je!«: Wie gewalttätig sind Kinder und Jugendliche heute wirklich? 202 34 Angeboren oder erlernt: Wo kommt die Neigung zu Gewalttätigkeit eigentlich her? 204 35 Rollenspiel ist nicht gleich Rollenspiel: Anwendung von Theorien des Lernens im Schulalltag 207 36 »Wir spielen alle – wer es weiß, ist klug« – »Rollen« als Brücke zwischen persönlicher Identität und situativer Variation des Verhaltens 209 37 Auch Gewalt ist kein (allein) individualpsychologisches Problem 215 38 System und Funktion: Was ist die Einheit? 220
VIII Schule von gestern in der Welt von heute für das Leben von morgen: Ist Unterricht wirklich nötig? 227 39 Belehrung statt Bekehrung – von der Kirche zur Schule. Oder: Was können Pädagoge aus der Geschichte lernen? 228 40 Bildungsrecht und Schulpflicht: Zur Funktion der Schule in der modernen Gesellschaft 235 41 »Aufgabe der Schule ist Unterricht!« – Für und Wider ihre Sozialpädagogisierung 243 42 »Leistungsverfall«: Back to the Basics? 247 43 Die Schule: ein Betrieb, eine Behörde, ein Labor – oder ein Theater? 256
IX Qualität von Schule: Was ist der Maßstab für guten Unterricht und eine erfolgreiche Erziehung? 261 44 Wo bekommt die Schule ihre Ziele her? 262 45 »Allgemeinbildung« – eine tragfähige Leitidee für die Pflichtschule? 267 46 Kerncurricula, Bildungsstandards, Leistungstests: »Output« statt »Input«? 270 47 Die Versprechungen der »Bildungsstandards« – ungedeckte Reformschecks 275 48 Vergleichende »Leistungstests«: Wer trägt die Folgen der Nichterfüllung? 278 49 Bildungsansprüche der Schülerinnen und Schüler – eine alternative Sicht 281 50 Was ist eine »gute« Schule? – Wider die Output-Fixierung durch zentrale Leistungstests 283
X Ökonomie und Bildung: Welcher Ertrag lohnt welchen Aufwand? 287 51 Zahlen sich Investitionen in die Ausbildung aus – gesellschaftlich wie individuell? 288 52 Privatisierung und Sponsoring: Wer zahlt, schafft an? 297 53 »Effektivität«: Mit welchen Methoden und Medien lernen SchülerInnen am meisten? 302 54 In kleinen Klassen lernen Schüler nicht mehr – aber vielleicht besser? 312 55 »Effizienz«: Sparsamkeit als Kriterium bei der Wahl von Unterrichtsmethoden und Medien 318
XI Was ist besonders an der pädagogischen Forschung? – Ein kleines Vademecum für Leserinnen und Leser empirischer Studien 321 56 Wahrnehmung, Deutung, Bewertung: Kontrolle der Subjektivität persönlicher Erfahrung durch methodische Disziplinierung? 323 57 Ziffernnoten oder verbale Bewertung: Was zählt als »Leistung« 331 58 Beobachtung, Befragung, Tests – Kinder und Jugendliche als Experten ihrer Lebenswelt 337 59 Laborversuche vs. Feldstudien: Lässt sich der Einfluss situativer Randbedingungen kontrollieren? 339 60 Person vs. Stichprobe: Können wir auf Einzelfälle verallgemeinern? 341 61 Mittelwerte, Standardabweichungen, Korrelationen – ein statistischer Kompaktkurs 343 62 Humanwissenschaftliche Forschung mit naturwissenschaftlichen Methoden? 353 63 »Das wusste ich schon vorher!« – Zweifel an der Bedeutung der Erziehungswissenschaft für die pädagogische Praxis 357
Literaturverzeichnis 361 Stichwortregister 388 |
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